Im Winter kommt Streusalz in die Garage — an den Reifen, an den Schuhen, mit dem Schmelzwasser. Das Salzwasser läuft durch undichte Fugen in den Beton. Im Beton stecken Stahlstäbe, die das Bauwerk tragen. Salz lässt diesen Stahl rosten, und rostender Stahl braucht mehr Platz als blanker. Er drückt den Beton von innen weg. Genau das ist an mehreren Stellen passiert.
Eine weitere Stütze ist bereits so stark geschädigt, dass sie vorsorglich abgestützt wurde.
Stützen aus Stahlbeton, Unterzüge — also die tragenden Balken unter der Decke —, die Wände der Ein- und Ausfahrtsrampe, Teile der Deckenplatte, Fugen in der Decke und zwischen Bauteilen sowie die Bodenabläufe und die Bereiche darum.
Der geschädigte Beton wird instand gesetzt, und die Fugen werden abgedichtet, damit kein Salzwasser mehr eindringen kann. Welche Arbeiten genau ausgeführt werden, steht erst mit dem Bauvertrag endgültig fest.
Das Projekt befindet sich in Phase 2 — Angebot. Vier Firmen wurden zur Angebotsabgabe aufgefordert, drei haben ein Angebot abgegeben; alle drei sind geprüft und im Preisspiegel verglichen, und das Ingenieurbüro hat eine Vergabeempfehlung abgegeben. Damit stehen die Kosten fest. Der nächste große Schritt ist die dritte Eigentümerversammlung am Donnerstag, 15.10.2026, um 19:00 Uhr im Nordfoyer des Wolf-Ferrari-Hauses. Sie entscheidet in vier Beschlüssen über die Beauftragung der Arbeiten und der Bauüberwachung, die Finanzierung, die Vertretung der Eigentümer sowie Rechnungsprüfung und Zahlungsfreigabe. Der Arbeitsbeginn ist für April 2027 geplant; die Arbeiten dauern etwa zwei Monate. Tagesordnung und Beschlüsse im Projektstatus.
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